Schweizer Startsieg: Embolo trifft gegen Heimatland Kamerun

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Der Sieg der Schweiz beginnt: Embolo trifft gegen Kamerun

Der Schweizer Breel Embolo trifft zum Sieg gegen Kamerun. Der Schweizer Breel Embolo trifft zum Sieg gegen Kamerun.

Der Schweizer Breel Embolo trifft zum Sieg gegen Kamerun.

Quelle: Petr Josek/AP/dpa

Der ambitionierte Schweizer ist mit einem Sieg in die WM in Katar gestartet. Überraschend entschied Breel Embolo das schwere Duell im Oberlauf seiner Heimat Kamerun für sich.

STor gegen die Heimat: Mit dem vielleicht schönsten Tor seiner bisherigen Karriere bescherte Ex-Bundesliga-Profi Breel Embolo der Schweiz den mit Spannung erwarteten WM-Auftaktsieg.

Der ehemalige Schalker und Gladbacher traf in der 48. Minute zum 1:0 (0:0) gegen Kamerun und wurde damit zum Matchwinner in einer über weite Strecken schwierigen Partie. Embolo wurde in der Hauptstadt Kameruns, Yaoundé, geboren. So blieb der Torjubel des 25-Jährigen vor 39.089 Zuschauern im Al-Dschanub-Stadion zurückhaltend und wirkte ein wenig entschuldigend. Danach bezeichnete er sich selbst als großen Fan seiner Heimat, die seine Mutter einst als Kind verlassen hatte. Getreu der Natur des Stürmers war er jedoch entschlossen, ein Tor zu erzielen.

Für den ehrgeizigen Schweizer, der im vergangenen Jahr Weltmeister Frankreich im Achtelfinale aus dem Turnier warf, war es der perfekte Start zum anspruchsvollen Ergebnis der Gruppe G. Moting vom FC Bayern München kassierte eine herbe Niederlage. Weitere Gegner in der Vorrunde der beiden Teams in Katar sind Rekordweltmeister Brasilien und Serbien.

Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin zeigte sich vor dem Anpfiff selbstbewusst: «Wir treffen auf eine der besten Schweizer Nationalmannschaften, die es je gegeben hat.» Schließlich gehören Leistungsträger internationaler Spitzenklubs wie der Ex-Gladbacher Granit Xhaka vom FC Arsenal und der ehemalige Dortmunder Manuel Akanji von Manchester City zum Kader. Viele Leistungsträger, darunter Gladbachs Torhüter Yann Sommer und Ex-Bayern-Profi Xherdan Shaqiri (Chicago Fire), sind mittlerweile 30 Jahre oder älter. Für manche könnte es die letzte WM sein. Sie wollen wirklich weiter kommen, als sie es zweimal im Achtelfinale getan haben.

Yakin, der über fünf aktuelle Bundesliga-Profis verfügt und mit einem Durchschnittsalter von 28 Jahren und 238 Tagen die zweitälteste Startelf der Schweizer WM-Geschichte ist, forderte einen «starken, dominanten Fussball». Er ist auch dominant, aber normalerweise nicht mächtig. Die Schweizer haben viele Eier, aber einige gute Ideen. Ein Schuss von Xhaka (12.) aus der zweiten Reihe, der weit über das Tor flog – viele weitere setzten die Offensive erst gar nicht fort. Darüber hinaus schien die Verteidigung der Konföderierten unsicher.

Die Kameruner, mittlerweile trainiert von ihrem Rekordnationalspieler Rigobert Song, warteten auf Angriffe und erspielten sich viele gute Chancen. Aber manchmal treffen sie eine falsche Entscheidung, manchmal steht ihnen ein Schweizer im Weg. Eine Szene in der zehnten Minute ist ein Beispiel: Anstatt den freistehenden Choupo-Moting zu überqueren, schoss sich Bryan Mbeumo aus spitzem Winkel selbst an. Keeper Sommer, der wegen einer Sprunggelenksverletzung seit längerem aus Gladbach fehlt, verteidigte nach vorne – Karl Toko Ekambi jagte den Nachschuss aus aussichtsreicher Position über die Latte.

Nach der Pause wirkten die Schweizer etwas entschlossener – und gingen dann mit ihrem bisher besten Spielzug in Führung. Shaqiri serviert tief von rechts für Embolo und trifft aus kurzer Distanz. Augsburgs Ruben Vargas vergab in der 66. Minute eine gute Gelegenheit zum 2:0, als er von Chelsea-Torhüter André Onana vereitelt wurde. Nicht viele kommen aus Kamerun.

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