Kramaric vermiest dem VfB Stuttgart den Befreiungsschlag – Fußball

Der baden-württembergische VfB Stuttgart gegen die TSG Hoffenheim sah vier Tore und einen seltsamen Platzverweis.

TSG Hoffenheim-Stürmer Andrej Kramaric vereitelte den erhofften Befreiungsschlag des VfB Stuttgart bei der TSG Hoffenheim mit einem Doppelpack (11. und 90+4). Serhu Guirasi (45.+5.) und Wataru Endo (77.) erzielten das 2:2 (1:1) für die Schwaben.















Hoffenheim erzielte mit dem ersten gefährlichen Spielzug das erste Tor. Mit einem sehenswerten Direktpass von Angelinos Sprunggelenk vollendete Kramaric elegant mit der rechten Aussenseite (11.). Der VfB Stuttgart testete Guirassy immer wieder mit Schnittstellenpässen. Doch die Hoffenheimer Dreierkette (Pavel Kaderabek, Kevin Vogt und Stanley Nsoki) schaffte es immer wieder, das Spiel zu stören. Die Konter der Hoffenheimer blieben jedoch immer wieder erfolglos.

VfB Stuttgart mit schmeichelhaftem Ausgleich

Stuttgart wurde kurz vor der Pause richtig gefährlich. Sillas Schuss aus kurzer Distanz konnte nur von TSG-Torhüter Oliver Baumann gehalten werden. Doch der Nachschuss von Naurirou Ahamada wurde am Rand abgefälscht und Guirasi kam mit seinem Elfmeter nicht an den Ball (45+1). Wenige Minuten später wurde der Franzose nach Flanke von Ahamada erneut gefährlich und erzielte sein sechstes Saisontor zum 1:1-Halbzeitstand. Streicheln.

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Die zweite Halbzeit begann wieder mit gefährlichen Aktionen der Hoffenheimer. Doch die Schüsse von Munas Dabbour und Ihlas Bebu wurden geblockt, und Kaderabeks nächster Pass war rund einen halben Zentimeter hoch für Christoph Baumgartner (51.). Für große Aufregung im Strafraum der Hoffenheimer sorgte Juan Jose Perea, der bei den Stuttgartern anstelle von Silas aufs Feld kam. Doch seine Hereingaben fanden oft nicht den vorgesehenen Spieler und dann kam der Kolumbianer mit etwas Verspätung, um eine scharfe Hereingabe von Chris Furich zu verwandeln (69.). Zwei Minuten später versuchte es Fürich selbst, doch sein Schuss war zu zentral.

Ende trifft zur Führung des VfB Stuttgart

In der Schlussphase erstarkte „Stuttgart“ und belohnte sich mit einer verdienten Führung. Erneut drang Perea mit dem Ball in den Strafraum der Hoffenheimer ein. Der Ball erreichte Endo über Ahamada. Der Japaner schoss absichtlich ins rechte obere Toreck (77.). Dann wurde es seltsam. Als der bereits verwarnte Ahamada nach seinem Treffer in der Stuttgarter Fanecke jubelte, sah er die Gelb-Rote Karte von Schiedsrichter Florian Badstübner. „Die Emotionen überwältigten ihn. Das kann man ihm nicht vorwerfen“, resümierte Furich im Interview mit SWR Sport.

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Kramaric mit spätem Ausgleich

Die „Hoffenheimer“ nutzten den Großteil des Angriffs auf das „Stuttgarter“ Tor. Doch die Stuttgarter Viererkette hielt zusammen mit dem gut gelaunten Torhüter Florian Müller (der in der 83. Minute eine spektakuläre Parade gegen einen völlig freistehenden Dabbur abwehrte) dem Druck stand – bis zur Nachspielzeit. Kramaric schlenzte den Ball dann gekonnt von der Strafraumgrenze ins Stuttgarter Tor zum glücklichen Ausgleich. „Leider sehr ärgerlich“, sagte Furich. „Extrem erlösend“, sagte TSG-Torhüter Oliver Baumann.















Der VfB Stuttgart verlässt die Abstiegszone

Der VfB Stuttgart sprang nach einem 2:2 aus der Abstiegszone heraus und liegt nun mit 16 Punkten auf dem 14. Platz, während Hoffenheim mit 19 Punkten nur einen Platz besser ist. Es war Kreichgauers siebtes Spiel in Folge ohne Sieg.

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Der VfB Stuttgart spielt am Freitagabend (27.01.2023, 20.30 Uhr) bei RB Leipzig. Am Samstag (28.01.2023, 15.30 Uhr) trifft Hoffenheim auf Borussia Mönchengladbach.

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