Harry-Buch und Charles-Krönung: Erstes royales Jahr ohne die Queen

Aktualisiert am 01.12.2022 07:41

  • Schon jetzt ist klar, dass 2023 ein besonderes Jahr für das britische Königshaus wird – es wird das erste Jahr ohne Queen.
  • Es ist auch das erste Mal seit 1953, dass Großbritannien eine Krönung erlebt.
  • Doch Anfang des Jahres droht die Explosion einer Großfamilie.

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Es ist nur ein Buch. Doch zwischen den beiden Länderspielen steckt jede Menge Sprengkraft für die Royals. Autobiographie am 10. Januar Prinz Harry erscheint. Ob 2023 ein weiteres „annus horibilis“ – das Jahr des Schreckens – für das britische Königshaus wird, konnte bereits Anfang des Jahres feststehen.

In London wird befürchtet, dass „Reserve“, wie das Werk auf Deutsch „Reserve“ heißt, die Kluft nicht nur in der königlichen Familie vertiefen könnte. Aber es ist sogar die Krönung von Harrys Vater, dem König Karl III überschattet.

Krönung Karls III. im Mai

Dass 2023 ein besonderes Jahr für den Thronfolger Charles wird Prinz William und Co. Frei seit dem 8. September. Dann starb Queen Elizabeth II. nach 70 Jahren auf dem Thron. Ein beeindruckendes Staatsbegräbnis und tagelange Mahnwachen von Hunderttausenden Briten und der ganzen Welt zeigten, wie betroffen die Inselbewohner vom Schicksal der Monarchie waren.

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Diesen Rückenwind will das Königshaus nutzen. Die Krönung von Charles und seiner Frau Camilla am 6. Mai soll der Höhepunkt des königlichen Jahres werden und ein weiteres Zeichen dafür, dass die Monarchie die Zeichen der Zeit erkannt hat. Wie britische Medien wiederholt berichteten, soll die Zeremonie kürzer und weniger pompös ausfallen, dabei aber die Tradition wahren und das mittlere Königshaus als „Soft Power“ glänzen lassen.

Im Vergleich zur letzten Krönung vor 70 Jahren zeigen die Zahlen, wie es sein sollte. Mit rund 2.000 Besuchern ist die Westminster Abbey in London immer noch voll. Aber ihre Zahl ist 6000 weniger als 1953 Prinzessin. Die Dauer von etwa einer Stunde ist auch viel kürzer. Es wird auch erwartet, dass die Royal sich nicht so oft umziehen wird wie ihre Mutter. Gleichzeitig sollen traditionelle Komponenten wie die Schmierung erhalten bleiben.

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Kommen Harry und Meghan zur Krönungsfeier?

Aber die Augen der Welt werden sich mehr darauf konzentrieren, ob ihr jüngster Sohn Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan wird unter den Teilnehmern sein. Das Paar, das seine königlichen Pflichten und Titel längst aufgegeben hat und mit seinen Kindern Archie und Lilibeth in den Vereinigten Staaten lebt, hat bereits ein angespanntes Verhältnis zu Harrys britischer Familie. In mehreren Interviews warfen die beiden dem Palast schwere Fehler und sogar Rassismus vor. Seine Teilnahme an der Beerdigung der Königin scheint wenig dazu beigetragen zu haben, die häuslichen Beziehungen zu ändern, obwohl Charles zu Beginn seiner Regierungszeit seine tiefe Liebe zu seinem Sohn und seiner Schwiegertochter bekräftigte.

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Nun droht also das nächste Tief „Reserve“. Laut Experten deutet schon der Titel von Harrys Buch an, welche Richtung zu erwarten ist. Penguin Random House veröffentlichte einen offenen Bericht über Harrys Leben – für den er Millionen von Pfund im Voraus erhalten haben soll. Nun wartet das Land gespannt darauf, wie sich die Memoiren tatsächlich mit Charles, der Familie und dem Palast abfinden. Royals-Experten warten auf eine neue Eiszeit. Es zeigt auch, wie Harry eine Einladung zu einer traditionellen Familien-Weihnachtsfeier auf ihrem Landsitz in Sandringham in East Anglia ausschlägt. Aber er will Anfang Januar nach London kommen, um für das Buch zu werben.

Die beiden Königspaare werden nach Australien und Neuseeland reisen

Ein Buch über Krönungen und mögliche Skandale – man könnte meinen, für andere royale Themen bleibt da nicht viel Platz. Der Kalender ist voll, daher planen Thronfolger William und seine Frau, Prinzessin Kate, Reisen nach Australien und Neuseeland, ebenso wie Charles und Camilla. Der König will sich den 14 Staaten, in denen er Staatsoberhaupt ist, nicht nur persönlich vorstellen. Auch das Commonwealth muss zusammengehalten werden – immer mehr Staaten erwägen, sich von der Krone zu lösen und eine Republik zu bilden.

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Der König will den Kreis der “Staatsberater” um seinen zweiten Bruder, den Prinzen, erweitern, damit Charles’ entfremdeter Sohn Harry oder sein umkämpfter Bruder Prinz Andrew in seiner Abwesenheit nicht tätig werden müssen. Edward und seine Schwester Prinzessin Anne sind da. Das widerspricht auf den ersten Blick seinen heiklen monarchischen Plänen. Gleichzeitig wird jedoch der Familienfrieden von Andrew und Harry beiseite geschoben, ohne sich nach außen auszubreiten. Eines ist jetzt schon klar: Die Königsfamilie hat im ersten Jahr ohne die „ewige Prinzessin“ viel zu tun.
©dpa


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