Habeck besorgt: „20-Jährige überlegen heute, ob sie überhaupt Kinder kriegen wollen“

Deutschland Wegen der Klimakrise

Habeck macht sich Sorgen – „20-Jährige überlegen jetzt, ob sie überhaupt Kinder wollen“

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) spürt es "Keine Zukunft"-Erinnerte Debatten aus dem letzten Jahrtausend Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) spürt es "Keine Zukunft"-Erinnerte Debatten aus dem letzten Jahrtausend

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) fühlt sich an die „No Future“-Debatten des letzten Jahrtausends erinnert

Quelle: dpa

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Hoffnungslosigkeit und Zukunftsangst – das kenne er seit seiner Jugend, so Wirtschaftsminister Robert Habeck. Jetzt sei “No Future” zurück, sagt der 53-Jährige, und zwar wegen des Klimawandels.

BWirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) beobachtete in der Klimakrise eine wachsende Hoffnungslosigkeit bei jüngeren Menschen. „Heute überlegen 20-Jährige, ob sie überhaupt Kinder wollen“, sagte Habeck dem „Spiegel“.

„Ich kenne diese Debatte aus meiner Jugend, 30 Jahre war sie weg, jetzt ist sie wieder da“, sagte der Grünen-Politiker und fügte hinzu: „Verständlich, die Klimakrise ist Realität.“

Nun gelte es, in den nächsten Jahren den Unterschied zu machen, damit das Land bis 2045 klimaneutral werde, sagte der Wirtschaftsminister: „Die jungen Leute, von denen wir hier sprechen, haben vielleicht gerade eine Familie gegründet. Sie werden mit den Folgen der Vergangenheit leben müssen.” Es gehe also um ihre künftige Freiheit, “um die wir uns heute kümmern müssen”.

„Lützerath ist einfach das falsche Symbol“

Gleichzeitig kritisierte er die Proteste von Klimaaktivisten im Dorf Lützerath gegen den Braunkohletagebau. „Es gibt viele gute Gründe, für mehr Klimaschutz zu demonstrieren, auch gegen die Grünen. Aber Lützerath ist einfach das falsche Symbol”, sagte er dem Magazin.

Das Dorf sei eben nicht das Symbol für eine Fortsetzung des Braunkohleabbaus, sondern „das Ende der Fahnenstange“, wie Habeck sagte. Der Kohleausstieg im Rheinischen Revier wird um acht Jahre bis 2030 vorgezogen, was schon immer das Ziel der Klimabewegung war. „Die Vereinbarung gibt uns Planungssicherheit.

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Künftig werden noch härtere Energieschlachten ausgetragen als derzeit in Lützerath, schreibt WELT-Redakteur Nikolaus Doll

Wegen ihnen wird jetzt in eine klimaneutrale Energieversorgung investiert, in Wasserstoffkraftwerke“, verteidigte Habeck einen ähnlichen Vertrag zwischen Bund, Land Nordrhein-Westfalen und dem Energiekonzern RWE.

Sein Ministerium hat zudem ein neues Gesetz zur Energieeffizienz verfasst, das derzeit in der Regierung abgestimmt wird. Außerdem werde ein Gesetz vorgelegt, das „den Umstieg auf Heizungen mit erneuerbaren Energien forciert“, sagte Habeck.

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