Drei Dinge, die bei FC Barcelona gegen FC Bayern auffielen: Brutale Bayern legen Barcas Baustellen frei

Starke Bayern haben Robert Lewandowski mit einem Kraftakt aus der Europa League verabschiedet. Während der Traum vom Premier-League-Titel für den ehemaligen Torschützenkönig und seinen FC Barcelona vorzeitig endete, holte sich der deutsche Rekordmeister mit einem Griff-Angriff auf den Korb den Sieg.

Auch das Prestigespiel gegen „Barca“ gewannen die Münchener mit 3:0 (2:0) und gewannen zum fünften Mal in Folge die Gruppe im Achtelfinale. Sadio Mane brachte die Bayern nach zehn Minuten mit 1:0 in Führung, um den Bayern einen Traumstart zu ermöglichen.

Der aktuelle Spitzenreiter Eric Maxime Choupo-Moting (31.), der Weltmann Lewandowski mit seinem fünften Treffer in den letzten vier Spielen zunehmend in Vergessenheit geraten lässt, sorgte für das 2:0. Benjamin Pawar erzielte den Endstand (90+5).

Drei Dinge, die aufgefallen sind.

1.) FC Bayern. Arroganz ist zurück!

Arroganz, wohlgemerkt im positiven Sinne, hat den FC Bayern schon immer geprägt. Das Spiel des Rekordmeisters Deutschland lebt vom Drang, jedes Spiel zu dominieren und zu gewinnen.

Bei solchen Duellen gegen Borussia Dortmund (2:2) schien die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann die Fassung verloren zu haben. CEO Oliver Kahn schwärmte auf der Tribüne, und das zu Recht. Es schien auch eine Art Weckruf zu sein, da das Kerngefühl der Wichtigkeit bei Hoffenheim und jetzt gegen Barca erneut deutlich wurde; und wie

Auch Lesen :  Doppelpack von Arminia-"Joker" Serra: Bielefeld erkämpft sich Sieg gegen St. Pauli

Die Bayern brauchten nicht unbedingt mehr Ballbesitz (47 Prozent), sondern nur einen Plan, den sie konsequent durchführten. „Wir haben von Anfang bis Ende große Fortschritte gemacht“, stellte Chupo-Moting richtig fest. Mit aggressivem Gegenpressing setzte er den Gegner ständig unter Druck, die Zweikämpfe wurden entschieden genommen.

Besondere Erwähnung verdient einmal mehr die Belastbarkeit von Matthijs de Ligt, der tatsächlich in München ankam und zum Mann des Monats gekürt wurde. “Wir müssen gegen Barca aggressiv spielen, das haben wir sehr gut gemacht”, schloss de Ligt.

Auch Lesen :  Oberbayern: Vier Tote bei Gewaltverbrechen in Weilheim - Bayern

Vielleicht hatte im Camp Nou niemand das Gefühl, dass die Bayern verwundbar sind, zumal die Offensivtaktik aufgegangen ist. Um zum Hauptpunkt zu kommen, dies war wie folgt. Ball an Wandspieler Chupo-Moting, Klatschen, Pass in die Tiefe, Abschluss. Mane und Gnabry rasten ins Freie. „Das gibt uns also viel Energie. Wir waren mutig, geduldig und haben guten Fußball gespielt“, sagte Nagelsman.

Es war weniger eine strategische Meisterklasse meinerseits als vielmehr ein traditioneller Ansatz gegen überlegene Abwehrkräfte. Aber selbst damit schien Barcelona überfordert zu sein, was viel aussagt.

Matthijs de Ligt (l./Bayern) im Duell mit Robert Lewandowski (Bayern)

Foto: Getty Images

2. Barça hat zu viele Baustellen

Optisch sollte „Barcelona“ dem Clasico von Anfang an ähneln, „Bavaria“ trat schließlich wie „Real“ in „königlichem“ Weiß an. Und wahrscheinlich war es am Ende dasselbe. Am 16. Oktober verlor Barca gegen Madrid mit 1:3 und offenbarte viele Schwächen.

Am Mittwoch gegen die Bayern stimmten Technik und Tempo, aber es fehlte einmal mehr an Moral und Kreativität. Infolgedessen wurden keine Schüsse erzielt. Robert Lewandowski hätte fast keine Bälle bekommen.

Mit einem starken 1:1-Pressing über das ganze Feld wollte Barcelona den Bayern die Lust am Spiel nehmen. Das mit dem frühen Rückstand verbundene kompakte Gefüge begann jedoch zu bröckeln und allen war klar, dass es einige Zeit dauern würde, die Mannschaft aufzurütteln. Es gibt einfach zu viele Baustellen.

Fakten: So dominierten die Bayern Lewandowski und Co.

Gerard Pique und Jordi Alba werden mit ihrer Rolle als Ersatz nicht zufrieden sein. Trainer Xavi kommuniziert viel und versucht, jeden jungen Spieler jeden Tag besser zu machen. Es ist ein Reifeprozess.

Das Team ist mit sehr talentierten Spielern ausgestattet. Rafinha, Gavi, Ferran Torres oder Pedri, um nur einige zu nennen, sind sicherlich die Zukunft. Derzeit werden sie international noch zu oft an ihre Grenzen gebracht, gerade gegen Mannschaften wie die Bayern auf diese Weise. Die Fans scheinen ihrer Mannschaft immer noch Zeit und Anerkennung zu zollen. Sie feierten ihre Mannschaft noch Minuten nach dem Schlusspfiff. beträchtlich.

„Bewegung tut weh. “Bayern” ist einfach stark, sie hatten Sicherheit und Ruhe. Schließlich haben wir nicht gespielt. Niederlagen sind normal”, sagte “Barca”-Torhüter Marc-Andre ter Stegen.

Robert Lewandowski (Barcelona) nach der 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern München

Foto: Getty Images

3. Preisgestaltung mit der Mutter aller Vorlagen

Es war eine Szene für den Jahresrückblick. Eine Szene, für die die Kameraeinstellungen nicht ausreichen. Was Serge Gnabry mit seiner Vorlage zum 1:0 von Sadio Mane in der zehnten Minute auf den Platz zauberte, war einfach grandios, oder „die Mutter aller Vorlagen“.

In der eigenen Hälfte gelassen den Ball angenommen, schnell umgedreht, dann bei Manes Lauf einen Außenschuss direkt in den freien Raum hinter der Abwehr des FC Barcelona abgefeuert. Auch der Abgang kann sich sehen lassen und machte den Umzug perfekt. „Unglaublich geil“, sagte der frühere Stürmer von Bayern München, Sandro Wagner, auf DAZN, während Bastian Schweinsteiger twitterte:

So oder so hatte Gnabri einen Sahnetag. Auch Chupo-Moting (31.) zum 2:0 und Pavardi zum 3:0 in der Nachspielzeit (90.+5.) traf er treffsicher. Die Tore wurden auch dadurch ermöglicht, dass die Bayern die Schwächen Barcelonas mit Alex Balde, Marcos Alonso, Jules Conde und Hector Bellerin in einer überraschend unkonventionellen Abwehrformation cool ausnutzten.

Die Abstände zwischen Innenverteidiger und Außenverteidiger waren selten korrekt. Bellerin war definitiv nicht in Bestform, bei Alonso wurde deutlich, dass er nicht wirklich ein klassischer Innenverteidiger ist. In der Meisterschaft merkt man das vielleicht nicht, gegen die smarten „Bayern“ wurde es entscheidend.

Sie könnten auch interessiert sein. Elfmeter nach dem Schlusspfiff verhängt. Drama um Atlético. Bayer hofft auf einen Trostpreis.

Nagelsmann mit großem Lob für Choupo-Moting

Champions League

Lewandowskis Ausrutscher von Salihamidzics Sohn

VOR 2 STUNDEN

Champions League

Nagelsmann mit großem Lob für Choupo-Moting

VOR 3 STUNDEN

Source

Leave a Reply

Your email address will not be published.

In Verbindung stehende Artikel

Back to top button