Corona-Zahlen: Rückgang könnte laut RKI nur vorübergehend sein

Panorama Herbstwelle

Der Rückgang der Corona-Zahlen kann laut RKI nur vorübergehend sein

Ein Rückgang der Corona-Fallzahlen kann nur vorübergehend sein

Der Rückgang der gemeldeten Corona-Neuinfektionen könnte laut Robert-Koch-Institut mit den Herbstferien zusammenhängen. In dieser Zeit seien die Sieben-Tage-Inzidenzen in allen Bundesländern und Altersgruppen gesunken.

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Die Zahl der gemeldeten Covid-19-Infektionen ist erneut gesunken. Ganz klar will das RKI das aber nicht machen. Die Herbstferien sind der Grund für Ihre Absage. Allerdings gibt es seit langem andere Indikatoren als positive PCR-Tests.

DDer Abwärtstrend bei den gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Deutschland könnte laut Robert-Koch-Institut (RKI) mit den Herbstferien zusammenhängen und nur vorübergehend sein. In der vergangenen Woche seien die Sieben-Tage-Inzidenzen in allen Bundesländern und Altersgruppen gesunken, heißt es im Wochenbericht des RKI vom Donnerstagabend. „Zu berücksichtigen ist noch der Faktor der Schulferien, der sich sowohl auf das Kontakt- als auch auf das Testverhalten auswirkt.“ Der Rückgang des Auftretens im Vergleich zur Vorwoche betrug insgesamt 33 Prozent.

In dieser Woche ist die Zahl der gemeldeten Infektionen weiter gesunken. In den meisten Bundesländern war Montag oder Dienstag ein gesetzlicher Feiertag.

Laut RKI-Bericht ging in der vergangenen Woche nicht nur die Inzidenz zurück, auch weniger schwere Covid-19-Fälle wurden registriert. Auch die geschätzte Zahl der Arztbesuche in diesem Zusammenhang war im Wochenvergleich geringer, ebenso die Zahl der Labortests auf Sars-CoV-2. Die Virusmenge im Abwasser zeigte an den meisten untersuchten Standorten einen abnehmenden Trend – diese Art der Überwachung ist unabhängig vom Einsatz von Tests.

“Hellhound” noch selten

Insgesamt rechnet das RKI in den kommenden Wochen mit einer hohen Zahl von Atemwegserkrankungen. „Insbesondere die positive Rate und Zahl der Influenza-Erkrankungen zeigen einen steigenden Trend, und auch RSV-Infektionen führen zu vermehrten Erkrankungen und Krankenhauseinweisungen, insbesondere bei kleinen Kindern.“ RSV steht für Respiratory Syncytial Virus. Der Erreger hat im vergangenen Jahr in einigen Ländern eine außergewöhnliche Welle ausgelöst, die auch eine Folge der Pandemie ist.

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Nach den neusten verfügbaren Daten der vergangenen Woche dominiert in Deutschland nach wie vor die omicron-Sublinie BA.5 – mit 96 Prozent, wie der Report zeigt. Auch in Deutschland häufen sich neue Derivate von BA.5 wie BQ.1 und BQ.1.1, die voraussichtlich in den kommenden Wochen nach Vorbildern der Europäischen Seuchenschutzbehörde ECDC etabliert werden. Das RKI schreibt, dass das Niveau sehr niedrig sei, etwa drei Prozent in jeder Probe. Bisher gibt es laut Experten keine Anzeichen dafür, dass der in den sozialen Medien verwendete Spitzname von BQ.1.1 – „Hellhound“ – Programm ist.

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Laut einem anderen RKI-Bericht vom Donnerstag wurden im Oktober bundesweit mehr als zwei Millionen Impfungen verabreicht, vor allem gegen Covid-19-Impfungen. Insbesondere bei anderen Auffrischungsimpfungen, die beispielsweise für ältere Menschen empfohlen werden, wurden Fortschritte erzielt. Aber: „Bei den Bewohnern und Gästen von Pflegeeinrichtungen ist nur ein langsamer Anstieg der Impfquoten für die 2. Auffrischimpfung zu beobachten“, schreibt das RKI. Sie verlangt, dass die Grippeimpfung „unbedingt“ als Chance genutzt wird, um den Covid-19-Schutz der gefährdeten Gruppe zu vervollständigen.

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